Wieder zu der Augenklinik in Kenia
Zum vierten Mal hat es mich nun Ende 2025 wieder für knapp zwei Monate nach Kenia gezogen, um wieder in der Augenklinik in Tenwek mitzuarbeiten.
Jetzt kannte ich mich ja schon besser dort aus. Es war wieder sehr interessant, lehrreich und auch herausfordernd. Zunächst wurde mein Englisch weiter trainiert, da dies dort neben Swahili die Landessprache ist. Mein Swahili-Lernen machte auch gute Fortschritte mit einem netten lokalen Swahili-Lehrer. Ich möchte weiter üben. Manche der Patienten sprechen kein Englisch, einige sogar die regionale Sprache Kipsigis, wovon ich mir auch einige Sätze angeeignet, jedoch mit der Aussprache zu kämpfen hatte.
Es machte mir viel Freude die meist so freundlichen, geduldigen und dankbaren Patienten zu behandeln, die teils auch fortgeschrittene Erkrankungen hatten.
Zum Abschluss meines Afrikaaufenthaltes besuchte ich noch eine deutsche Freundin in Äthiopien, was ja in der „Nähe“ lag. Sie lebt und arbeitet seit über 12 Jahren als Ärztin dort und ist in einer etwas abgelegeneren Region tätig. Diese Zeit brachte mit ebenfalls sehr viele Eindrücke bezüglich der Herausforderungen des Lebens dar.
Jetzt denke ich immer wieder daran, wenn ich fließendes Wasser benutze und werde dankbar dafür, weil ich gesehen habe, dass dies nicht selbstverständlich ist.
Fazit: Ein lohnenswerter Einsatz!
Dr. med. Anja Wilms
